Biene1 Hobby - Imkerei
Torsten Franz
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Honig ist eines der ältesten Lebensmittel. Er ist ein reines Naturprodukt welches bei unsachgemäßer Behandlung oder Lagerung Schaden nimmt. So darf Honig niemals über 40°C erhitzt werden, da dann seine wertvollen Inhaltsstoffe zerstört werden und nur ein reines Süsungsmittel wie Zucker zurück bleibt.

In der heutigen Zeit wird oft mit der Bezeichnung "kalt geschleudert" geworben. Das heißt, dass der Honig nicht wie in früheren Jahren erhitzt wurde. Heute kann man den Honig mit modernen Honigschleudern bei Zimmertemperatur aus den Waben gewinnen, was in vergangenen Jahrhunderten nicht möglich war. Damals wurde die Wabe mit dem Honig erhitzt bis das Wachs geschmolzen war (ca. 60°C bis 80°C). Bei dem nachfolgenden Abkühlprozess trennte sich der Honig vom Wachs und konnte so für den Verzehr gewonnen werden. Hierbei wurden wichtige Inhaltsstoffe zerstört, was erst mit der modernen Labortechnik herausgefunden werden konnte.
Weiterhin wurde Honig auch durch pressen aus den Waben herausgelößt. 


Heute wird Honig kaum noch durch Erhitzen oder pressen gewonnen sondern kalt geschleudert. 

Jeder ordnungsgemäß behandelte Honig kandiert mit der Zeit. Dies ist ein völlig natürlicher Prozess und hat keinen negativen Einfluss auf seine Qualität. Dies ist besonders von der Sorte und der Zusammensetzung abhängig. So kandiert  Honig mit einem hohen Traubenzuckeranteil schneller als Honig mit einem großen Anteil an Fruchtzucker.  Helle Honige enthalten oft mehr Traubenzucker und werden somit schneller hart. Dunkle Honige dagegen haben oft einen höreren Fruchtzuckeranteil und kandieren somit langsamer aus, teilweise dauert dies bis zu einem Jahr.

Jeder hat seine Vorliebe für die Festigkeit des Honigs. So gibt es Menschen die ihn möglichst fest kandiert möchten, andere mögen diesen cremig und wieder andere flüssig.

Kandierten Honig kann man problemlos wieder verflüssigen, in dem man ihn, am besten in einem Wasserbad, bis auf maximal 40°C erwärmt. Nach dem Abkühlen beginnt der Kandierungsprozess von neuem. Diesen kann man verlangsamen, wenn der Honig täglich gerührt wird. Hierdurch wird der Kandierungsprozess gestört und es entsteht eine cremige Konsistenz.
Beim Rühren sollte man darauf achten, dass möglichst wenig Luft in den Honig gerührt wird. Solche Lufteinschlüsse verstärken beim Kandieren  die Bildung von weißen Flecken, was allerdings keinen Einfluss auf die Qualität hat.

Die Lagerung von Honig sollte stehst kühl und trocken erfolgen. Honig der zum Zeitpunkt der Abfüllung zu viel Wasser enthält, oder während der Lagerung Wasser aufnimmt, beginnt nach einiger Zeit zu gären. Dieser Honig ist dann für den Verzehr verdorben und ungenießbar.

Honig ist bei sachgerechter Lagerung sehr lange haltbar. Laut gesetzlichen Bestimmungen ist jedoch ein Mindesthaltbarkeitsdatum von maximal 2 Jahren nach dem Tag der Ernte auszuzeichnen.

   
 
Diese Hinweise sind auf keinen Fall allumfassend. Ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben. Ich gebe hier nur mein erlangtes Wissen über Honig und dessen Geschichte weiter.
       
   
aktualisiert: 10.04.2012